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Strom und Wärme aus kurzen Leitungen

Im Vergleich zu "klassischen" Energien ist die Versorgung mit Bioenergie dezentral organisiert und verzichtet auf Pipelines, Öltanker und lange Lieferwege. Ihr Rohstoff stammt bei der BioEnergie Allgäu aus der Region, und mit ihr werden vor Ort über möglichst kurze Nahwärmenetze Stadtteile, Gewerbe- oder Industriegebiete versorgt.

"Zentral" ist diese Energieversorgung dennoch, denn durch den Gebäudeanschluss an das Wärmenetz werden gegebenenfalls überaltete Heizanlagen - und das pro Gebäude - abgelöst: Es wird Platz im Keller, und man spart Instandhaltungskosten ebenso wie Neuinvestitionen in moderne Heiz- und Filtertechnik. Wegen der einfachen Verlegung kommen meist flexible Verbund- oder Kunststoffmantelverbundrohre zum Einsatz.

Neben Wärme wird in größeren Heizkraftwerken durch Kraft-Wärme-Kopplung zudem Strom erzeugt, der zu staatlich geförderten Preisen in die öffentlichen Stromnetze eingespeist wird.

Generell ist ein Gebäudeanschluss umso wirtschaftlicher, je größer die zu beheizende Fläche ist und je näher sie am Nahwärmenetz liegt. Definiert wird dies über die Wärmedichte, d. h. wieviel Kilowatt Wärme pro Leitungsmeter weitergegeben werden können. Staatlich gefördert wird ab 0,5 MW/h pro Meter Leitung, und bei den derzeitigen Preisen für Energie aus Öl oder Gas als wirtschaftlich kalkulierbar gelten Werte ab 2,5 - 3 MW/h. Je höher jedoch der Öl- und Gaspreis in Zukunft steigt, umso geringer und wirtschaftlicher wird die notwendige Wärmedichte. Besonders rentabel ist ein solcher Wert in Gemeinden, bei denen große Gebäude, z. B. Verwaltungsgebäude, Schulen, Sporthallen, Seniorenheime oder Kliniken in nächster Nachbarschaft zueinander stehen. Hier rechnet sich die Investition in ein Nahwärmenetz am besten. Liegen an der geplanten Strecke zudem noch Industrieanlagen oder Beherbergungsgebäude mit entsprechend hohem Wärmebedarf - umso rentabler werden die einzelnen Gebäudeanschlüsse.

Für einzelne Einfamilienhäuser, sollten sie nicht direkt an der geplanten Nahwärme-Trasse liegen und zudem bereits mit einer modernen Heizung samt Wärmedämmung ausgestattet sein, lohnt sich dagegen ein Anschluss weniger.

An der sauberen Luft des gesamten Ortes, erzeugt aus erneuerbaren wie klimaneutralen Energiequellen, können sich aber seine Bewohner ebenso freuen.

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BioEnergie Allgäu GmbH & Co. KG

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