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Das Prinzip der Nachhaltigkeit

"Schlage nur soviel Holz wie nachwächst." Mit diesem Satz prägte in Deutschland bereits im 16. Jahrhundert die Forstwirtschaft den Begriff der Nachhaltigkeit - wenn auch "egoistischer": Denn wenn ein Waldbauer nicht nachpflanzt oder dem Wald nicht die Zeit gibt, sich zu regenerieren, hat er auch nichts mehr zu verkaufen - und zum Leben. Er hätte sich seiner eigenen Grundlage beraubt.

Diese Grundidee wurde erstmals 1560 in der kursächsischen Forstordnung formuliert. Grund war der hohe Holzbedarf für Bergwerksverbauungen: ".....daß den Untertanen und Bergwerken, soviel möglichen und die Gehölze ertragen können, eine währende Hilfe, auch eine unseren Ämtern eine vor und vor bleibende und beharrliche Nutzung bleiben möge."

Jenseits dieser rein wirtschaftlichen Erkenntnis ging der Mensch teilweise recht sorglos mit Ressourcen um. Man rodete Landzüge für Brennholz und den Schiffsbau, und erst Generationen später spürten die Konsequenzen erodierender Böden.

Heute, hunderte bis tausende Jahr später, wissen wir dank Wissenschaft und Forschung mehr über die Konsequenzen, über zu Neige gehende Ressourcen und Klimawandel. Im 19. Jahrhundert wuchs - parallel zur Industrialisierung und Urbanisierung - das Bewusstsein für die Schutzwürdigkeit der Natur, um 1899 wurde z. B. der Deutsche Bund für Vogelschutz (heute Nabu) gegründet.

Die 1983 gegründete UN-Weltkommission für Umwelt und Entwicklung definierte 1987 in einem Bericht langfristige Perspektiven für eine Entwicklungspolitik: "Entwicklung zukunftsfähig zu machen, heißt, dass die gegenwärtige Generation ihre Bedürfnisse befriedigt, ohne die Fähigkeit der zukünftigen Generation zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse befriedigen zu können."

Übersetzt in die tägliche Praxis eines Bioenergie-Erzeugers heißt dies für uns zum einen: "Entnehme ohne Raubbau der Natur nur das, was automatisch oder mit deiner Förderung nachwächst." Und zum anderen: "Stoße nur soviel CO2 aus, wie beim Pflanzenwachstum der Luft entnommen wurde - und ebensoviel, wie durch nachwachsende Rohstoffe der Luft auch wieder entnommen wird." Dies ist die nachhaltige Basis einer klimaneutralen Energieerzeugung.


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