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Wärme und Strom aus der Natur

Energie aus Biomasse wird heute mit modernster, effektiver Technik z. B. in Hackschnitzelheizungen gewonnen. Beim Verbrennen von Holz oder Gas wird Wasser erhitzt, um damit Nahwärmenetze zu versorgen oder mit heißem Wasserdampf Turbinen zur Stromerzeugung anzutreiben.

Biomasse hat im Vergleich zu fossilen Brennstoffen von vornherein eine wesentlich bessere Energiebilanz: Erdöl z. B. braucht für seine Gewinnung und Herstellung, insbesondere bei der aufwändigen Raffinierung, wesentlich höhere Energiemengen. Zudem werden beim Rückgriff auf nachwachsende Rohstoffe aus der Region die Transportwege erheblich kürzer; Holz zum Beispiel ist in einer ländlichen Region wie dem Allgäu ausreichend verfügbar.

Nicht nur sauber, sondern klimaneutral

Zum einen lösen diese Heizwerke herkömmliche und zum Teil überalterte Heizanlagen ab, was Instandhaltungskosten oder Neuinvestitionen spart und die Luftqualität verbessert. Zum anderen spart man Heizöl oder Erdgas, z. B. in Scheidegg mit unserem Holzheizwerk 1,1 Millionen Liter Heizöl oder ebenso viel Kubikmeter Erdgas, und lebt nicht nur mit sauberen, sondern auch insgesamt weniger Abgasen – und das sogar CO2-neutral.

Möglich wird dies durch die nachhaltige Verbrennung von nur so viel Biomasse, wie auch nachwächst, und von Holzresten aus der Landschaftspflege oder Sägewerken. Hierbei wird nur das CO2 freigesetzt, das das Holz beim Wachsen der Luft entzogen hat. Würde es stattdessen verrotten, würde die gleiche Menge Kohlendioxid abgegeben.

Holz als Festbrennstoff hat bei der Bioenergieerzeugung die größte Bedeutung, aber auch Produkte aus der Landwirtschaft und organische Reststoffe spielen eine zunehmende Rolle.

Zentralheizungen für ganze Gemeinden

Meist fungieren moderne Heizwerke als zentrale Versorger ganzer Stadtviertel und Industriegebiete. Je nach Energiebedarf und Art der Biomasse sind dies folgende:

  • Biomasse- und Holzheizwerke (BMHW und HHW) erzeugen bei der Verbrennung von Holz Heißwasser oder Dampf, mit der über ein Wärmenetz angeschlossene Gebäude beheizt werden.
  • Biomasse- und Holzheizkraftwerke (BMHKW und HHKW) mit einer höheren Gesamtenergieleistung ab ca. 10 Megawatt erzeugen per Kraft-Wärme-Kopplung zusätzlich Strom und erreichen so einen Nutzungsgrad (elektrisch und thermisch) von bis zu 85 Prozent.

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Wie funktioniert das?

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Holzheizwerk Scheidegg:

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